Elektrogeräte und Energieeffizienz:
Beim Backen sind Heißluft- und Umlaufherde die sparsamsten Geräte. Ein Expresskocher erwärmt Wasser schneller als die Herdplatte. Eierkocher verhelfen energiesparender zum Frühstücksei. Kleine Portionen bis u 500 Gramm lassen sich in der Mikrowelle sparsam garen oder erwärmen.
TIPPS:- Kochen Sie Kartoffeln und Gemüse mit einer Tasse Wasser und achten Sie darauf, dass der Deckel gut schließt.
- Schalten Sie die Kochstelle fünfMinuten vor Ende der Garzeit aus und nutzen Sie die Restwärme.
- Breiten Sie beim Backen mehrere Speisen gleichzeitig zu. Vor allem die Heißluftbeheizung ermöglicht es, zugleich auf mehreren Ebenen zu backen und zu braten.
- Wenn Sie auf das Vorheizen in den meisten Fällen verzichten, sparen Sie etwa 17 Prozent Strom.
Ausnahme: Biskuit- Blätterteig oder Filet.
BELEUCHTUNG:
- Schaffen Sie sich gezielt Lichtinseln, statt den ganzen Raum zu erhellen – indem Sie z. B. Schreibtisch oder Essecke mit kleineren, einsetzbaren Leuchten ins rechte Licht setzten.
- Wo möglich, sollten sie Glühlampen durch Energiesparlampen ersetzen. Wussten Sie, dass eine Glühlampe nur ca. fünf Prozent der zugeführten Energie in Licht umwandeln. Bei der Energiesparlampe sind es immerhin 40 Prozent und sie hat eine rund 15-fach höhere Lebensdauer.
- Reinigen Sie Lichtquellen und Leuchten regelmäßig.
Stand-By-Betrieb:
Pro Haushalt und Jahr verursachen Geräte im Stand-by-Betrieb je nach Ausstattung Kosten in Höhe von 65 bis 130 Euro.
TIPPS:
Achten Sie deshalb beim Kauf neuer Geräte auf einen möglichst geringen Stand-by-Verbrauch. Einige Geräte werden auch durch den Aus-Schalter nicht vom Netz getrennt, so dass sie weiter Strom verbrauchen.
In längeren Betriebspausen schafft eine ausschaltbare Steckerleiste bequem Abhilfe.
Energieverbrauch der Haushalte:
Durchschnittlicher Jahres-Stromverbrauch nach Haushaltsgrößen.
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Personen im Haushalt |
Verbrauch in kWh pro Jahr |
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1 |
1.790 |
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2 |
3.030 |
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3 |
3.880 |
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4 |
4.430 |
TIPPS:
- Energiesparende Geräte kaufen. Effizienzklasse A oder besser noch A+ und A++
- Wenn Sie wissen möchten, wie viel Strom Ihre Geräte verbrauchen, erkundigen Sie sich bei Ihrem Stromversorger, ob Sie kostenfrei ein Messgerät ausleihen können.
- Energiesparlampen nutzen
- Geräte (z. B. PC, TV, DVD-Player, Hi-Fi-Anlage) vollständig ausschalten, sobald sie nicht mehr benötigt werden.
Heizen und Lüften:
Räume nicht mehr heizen als unbedingt nötig.
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Zimmer |
Empfohlene Temperatur |
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Arbeitszimmer |
18°C |
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Schlafzimmer |
18°C |
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Kinderzimmer |
20°C |
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Hobbyraum |
20°C |
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Küche |
20°C |
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Wohnzimmer |
22°C |
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Bad |
24°C |
TIPPS:
In der Nacht und bei Abwesenheit sollten Sie die Raumtemperatur drosseln – am besten mittels Steuerung. Lassen Sie die Räume nicht auskühlen.
Stoßlüften statt Dauerlüften: Öffnen Sie im Abstand von zwei Stunden alle Fenster eines Raumes vollständig für fünf Minuten, um einen hohen und schnellen Luftaustausch zu erzielen. Keine Lüftung durch Fensterkippstellung! Während der Heizperiode stellen Sie die Raumthermostate oder das Thermostatventil zuvor auf „Frostsicherung“.
Warmwasserversorgung:
Was ist günstiger – baden oder duschen?
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Wasserverbrauch |
Stromverbrauch |
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Vollbad (37°C) 120 – 150 l |
4,0 – 5,0 kWh |
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Duschbad (37°C) 30 – 50 l |
1,0 – 1,7 kWh |
TPPS:
- Energie-, wasser- und zeitsparend spülen mit der Spülmaschine!
- Spülen Sie Geschirr nicht unter fließendem-, warmen- oder gar heißem Wasser vor. Schalten Sie Maschine grundsätzlich nur bei voller Beladung an.
- Wählen Sie passende Spülprogramme nach Geschirrart und Verschmutzungsgrad. Bei leichter Verschmutzung reichen Sparprogramme.
- Energiesparend waschen können Sie, indem Sie die Waschtemperatur senken: Weißwäsche wird heute bereits bei 60°C, Buntwäsche bei 40°C sauber.
- Verzichten Sie bei normal verschmutzten Textilien auf die Vorwäsche. Setzen Sie bei kleinen Wäschemengen und leicht verschmutzter Wäsche möglichst Kurz- oder Energiesparprogramme bei 30°C ein.
- Schleudern Sie die Wäsche bei mindestens 1.200 Umdrehungen pro Minute. Denn: Je geringer die Restfeuchte der Wäsche, desto niedriger ist der Stromverbrauch, der anschließend für den Trockner zu Buche schlägt.
- Bei Wäschestücken, die Sie anschließend bügeln wollen, sollten Sie auf die Programmstufe „schranktrocken“ verzichten und stattdessen „bügelfeucht“ einstellen. Reinigen Sie nach jedem Trockengang das Flusensieb, da ein verstopftes Sieb den Energieverbrauch des Trockners erhöht.























